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Markenkern entwickeln in vier Wochen

Euer Markenkern entsteht an einem einzigen Tag. Im Discovery Workshop arbeiten wir heraus, wofür ihr steht, was euch antreibt und welche Werte das tragen. Danach vergehen drei weitere Wochen, bis daraus eine fertige Marke wird. Es folgen Markenstrategie, Corporate Design und Übergabe. Zusammen sind das vier Wochen und 8.000 Euro zum Festpreis.

Wie das geht, steht hier Woche für Woche. Vorher ein Absatz dazu, was ein Markenkern überhaupt ist, weil das Wort im Markt für sehr Verschiedenes benutzt wird.

Was ein Markenkern ist

Der Markenkern ist die Antwort auf eine Frage, die euch jeder Kunde stellt, meistens ohne sie auszusprechen. Wofür seid ihr da, wenn man alles wegnimmt, was austauschbar ist? Nicht das Angebot, nicht die Technik, nicht der Preis. Was danach übrig bleibt, ist der Kern.

Er ist kein Claim. Ein Claim ist ein Satz für die Außenwelt. Der Markenkern ist die Entscheidung dahinter, aus der dieser Satz entsteht. Er ist auch kein Leitbild für den Empfangsbereich. Ein Markenkern, der nichts ausschließt, hat nichts entschieden. Er ist der innerste Teil eurer Markenidentität. Alles Weitere hängt daran: Werte, Archetyp, Narrativ und später die Position im Markt.

Ob eurer trägt, merkt ihr an einer einfachen Probe. Lasst zwei Leute aus eurem Team unabhängig voneinander einem Fremden erklären, was euer Unternehmen macht und warum es das gibt. Kommen dabei zwei verschiedene Firmen heraus, fehlt der Kern. Und die Marke, die darauf gebaut ist, muss diesen Unterschied jedes Mal neu überdecken.

Deshalb ist der Markenkern auch kein Marketingthema. Er entscheidet mit, welche Kunden ihr annehmt und welche nicht. Er sagt, welche Leute zu euch passen. Und er sagt, welches Angebot ihr in zwei Jahren nicht macht, obwohl es Geld brächte. Wer ihn nur für die Website braucht, wird ihn dort auch lassen.

Woche eins, der Discovery Workshop

Ein ganzer Tag, am liebsten bei euch vor Ort. Wir kommen dafür deutschlandweit. Remote ist möglich, wir raten davon ab. An diesem Tag entsteht das Fundament der Marke, und das gelingt in einem Raum besser als in einem Videocall.

Am Tisch sitzen die Leute, die das Unternehmen wirklich entscheiden. Das sind selten viele. Wir moderieren, ihr redet, und wir hören vor allem auf die Stellen, an denen ihr euch widersprecht. Dort liegt die eigentliche Arbeit des Tages. Dort fällt die Entscheidung, die vorher niemand getroffen hat.

Am Abend steht vier Mal etwas Schriftliches:

  • Markenkern und Purpose
  • Markenwerte
  • Markenarchetyp und Narrativ
  • Designrichtung und Moodboard

Die Designrichtung steht schon am ersten Tag dabei, und das ist Absicht. Gestaltet wird erst in Woche drei. Sie hält fest, wohin es gehen soll, solange alle noch im selben Raum sitzen. Ohne diesen Fixpunkt wird der erste Entwurf drei Wochen später zur Geschmacksfrage.

Woche zwei, aus dem Kern wird Strategie

Der Markenkern sagt, wer ihr seid. Er sagt noch nicht, wie ihr damit gewinnt. Dafür braucht es den Markt daneben, und zwar in dieser Reihenfolge: erst der Kern, dann der Markt.

Wir nehmen den Wettbewerb auseinander und suchen die Stelle, an der niemand steht. Unsere eigenen Werkzeuge durchsuchen den Markt in Stunden statt in Tagen. Deshalb liegt die Analyse schon in der Woche auf dem Tisch, in der wir sie brauchen. Daraus entsteht das Positionierungs-Statement. Es legt sich fest und lässt andere Möglichkeiten bewusst stehen.

Aus Kern und Position leiten wir dann die Sprache ab. Das Markennarrativ erzählt, warum es euch gibt. Der Claim verdichtet die Position auf einen Satz. Die Kernbotschaften sind das, was Vertrieb, Website und Kampagne gemeinsam haben. Und der Tone of Voice legt fest, wie das klingt, egal wer gerade schreibt.

Markenmotiv von Axon Automation mit dem Claim „Aus Routinen wird Vorsprung.“ weiß auf Schwarz
Der Claim von Axon Automation.

Woche drei, der Kern bekommt eine Form

Erst jetzt wird gestaltet, und das Design hat es dann leicht. Es muss nichts erfinden, sondern zeigen, was schon entschieden ist. Wir legen zwei Routen vor, ihr wählt eine, und die verfeinern wir bis zur Übergabe.

Das Logo entsteht bewusst zuletzt. Erst wenn Identität und Strategie stehen, wissen wir, was es zeigen muss. Gebaut wird das Corporate Design als System und nicht als Sammlung fertiger Dateien. Farben, Typografie und Komponenten liegen als Tokens vor. So kann ein neues Produkt oder ein neuer Kanal einziehen, ohne dass jemand die Marke neu erfindet.

Die Wort-Bild-Marke von Jardis® im Konstruktionsraster, dunkelgrau auf Schwarz
Wort-Bild-Marke von Jardis® im Konstruktionsraster.

Woche vier, die Übergabe

Am Ende steht kein Foliensatz, den niemand wieder öffnet. Ihr bekommt Material, mit dem eure Leute am Montag danach arbeiten:

  • Markensystem und Brand Guidelines
  • Social Templates und Assets
  • der Brand Context, dazu ein kurzes Onboarding
  • alle Originaldateien, nicht nur die Exporte

Der Brand Context ist der Teil, den es anderswo selten gibt. Es sind die Guidelines für eure KI: Identität, Strategie und Tonalität als schlichte Textdateien, die jedes KI-Werkzeug lesen kann. Eure Leute benutzen diese Werkzeuge ohnehin. Mit dem Brand Context schreiben sie damit on-brand, statt die Marke bei jedem Text neu zu raten.

Warum vier Wochen reichen

Die häufigste Rückfrage zu diesem Ablauf ist nicht, ob er vollständig ist. Sie lautet, ob er ernst gemeint ist. Klassische Agenturen setzen für denselben Umfang rund sechs Monate an.

Ein Halbjahresprojekt enthält aber selten mehr Arbeit als unser Sprint. Es enthält mehr Wartezeit. Jede Übergabe zwischen Abteilungen kostet einen Termin, an dem der Stand neu erklärt wird. Jede Junior-Schleife kostet eine Runde, die niemand gebraucht hätte. Bei uns gestaltet, wer im Discovery gesessen hat. Deshalb entfällt beides.

Der zweite Grund ist der Zuschnitt. Wir zählen keine Korrekturrunden. Deshalb brauchen wir auch keine Runde, die nur ein Kontingent füllt. Üblich im Markt ist ein Deckel nach zwei Runden, danach läuft die Uhr. Wir arbeiten, bis es sitzt. Das geht nur, weil der Sprint kurz ist. Eine zusätzliche Schleife sprengt hier kein Projekt.

In vier Wochen passiert eines ausdrücklich nicht, nämlich der Rollout. Guidelines, Templates und Originaldateien liegen am Ende vollständig vor. Beschilderung, Drucksachen, Profile und Verträge stellt ihr danach selbst um, nicht wir. Wenn das über Monate läuft und Begleitung braucht, ist das ein eigener Auftrag und kein stiller Nachtrag.

Was das kostet, steht fest, bevor ihr startet. 8.000 Euro für die Marke, 13.000 Euro mit Website. Teurer wird es, wenn ein Produkt dazukommt oder der Rollout Begleitung braucht. Dass wir nicht mit dem Design anfangen, sieht nach dem längeren Weg aus. Es ist keine Vorliebe, sondern der Grund, warum vier Wochen reichen.

Marke und Produkt, die zusammen wachsen.

In 30 Minuten klären wir, was bei euch ansteht und welches Programm dazu passt.

Häufige Fragen zu diesem Thema.

RolfNiklas

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Bei uns 8.000 Euro als Festpreis, inklusive Markenkern, Strategie und Corporate Design. Das ist das Programm Headgent® Brand, und es kostet dasselbe, ob eure Marke neu entsteht oder eine bestehende ersetzt. Mit neuer Website sind es 13.000 Euro.

Ja, und für die reine Formulierung braucht es uns nicht. Was von außen kommen muss, ist die Moderation. Der Kern entsteht an den Stellen, an denen sich ein Team widerspricht, und genau die spricht intern niemand an. Vorlagen zum Ausfüllen gibt es viele. Sie liefern meist einen Satz, dem alle zustimmen können und der deshalb nichts entscheidet.

Vier Dinge, und sie hängen zusammen. Der Zweck, also warum es euch über das Geldverdienen hinaus gibt. Die Werte, an denen ihr auch dann festhaltet, wenn es teuer wird. Der Archetyp, also die Rolle, die eure Marke im Markt spielt. Und das Narrativ, das aus alledem eine erzählbare Geschichte macht.

Für den Kern ja, weil der Tag nichts anderes tut. Wir kommen ohne Aufwärmrunde hinein, wir moderieren auf Entscheidungen zu statt auf Konsens, und wir gehen diesen Tag nicht zum ersten Mal. Was danach folgt, ist Ausarbeitung, und die braucht euch nicht mehr im Raum.

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