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Was aus einem Vibe-Coding-Prototyp ein Produkt macht

Vibe Coding heißt, Software in Alltagssprache zu beschreiben und von einer KI schreiben zu lassen, mit Werkzeugen wie Lovable, Cursor oder v0. Was dabei entsteht, ist ein Prototyp, und der zeigt genauer als jedes Briefing, was euer Produkt tun soll. Was er nicht zeigt, sind die Regeln, nach denen euer Geschäft läuft. Genau die entscheiden, ob ein Produkt den ersten echten Nutzern standhält.

Zwischen dem Prototyp und diesem Produkt liegen vier Dinge, und keines davon entsteht beim Prompten von selbst. Der Weg dahin dauert vier bis acht Wochen.

Ein Prototyp sagt mehr als jedes Briefing

Wer schon etwas gebaut hat, hat die teuerste Frage eines Projekts längst beantwortet. Nicht, wie das Produkt aussieht, sondern was es tun soll. Eine Anforderungsliste lässt diese Frage immer halb offen, ein geklickter Ablauf nicht.

Deshalb ist ein Prototyp die beste Vorlage, die ein Bauteam bekommen kann. Er sagt, in welcher Reihenfolge jemand arbeitet, welche Felder wirklich gebraucht werden und was auf dem Weg dazwischen passiert. Bringt ihn ins erste Gespräch mit, statt ihn vorher wegzuräumen.

Das ist zugleich die Ausnahme von einer Regel, die sonst gegen diese Werkzeuge spricht. In den meisten Projekten beschleunigt ein Werkzeug nur die Ausführung, nie die Entscheidung. Beim Prototyp fällt die Entscheidung beim Klicken selbst, und genau deshalb bringt er etwas.

Was er nicht zeigt, sind die Regeln dahinter

Ein Prototyp zeigt eine Oberfläche und einen Ablauf, der einmal durchläuft. Das ist viel, und es ist weniger, als es aussieht. Was er nicht festlegt, ist, was passieren darf und was nicht.

Eine fast leere schwarze Fläche, auf der allein eine grün leuchtende Schaltfläche steht, darauf der Pfeil eines Mauszeigers
Die Oberfläche, bis hierher sichtbar.

Die Regeln eures Geschäfts stehen dann verstreut im erzeugten Code, an jeder Stelle etwas anders, und entschieden hat sie niemand. Beim Klicken fällt das nicht auf. Beim ersten echten Nutzer sofort, weil der Wege geht, die vorher niemand vorgeführt hat.

Wer eine Regel ändern will, muss von da an erst alle Stellen finden, an denen sie steht. Genau so sammelt sich an, was später jede Änderung teurer macht. Die Gegenbewegung ist unspektakulär. Wir legen die Regeln vor der ersten Zeile Code fest, in einem Fachmodell.

Vier Dinge fehlen zwischen Prototyp und erstem Kunden

Keines davon ist Fleißarbeit, und keines entsteht nebenbei. Zwei betreffen das, was eure Anwendung tun darf. Die anderen beiden entscheiden, wie es nach der Übergabe weitergeht.

  • Die Regeln eures Geschäfts, festgehalten an einer Stelle statt verteilt über den Code
  • Zustände, die nicht falsch werden dürfen, etwa eine Buchung, die es nur einmal geben darf
  • Ein Betrieb, der ohne uns läuft, mit Zugängen, Sicherung und einer Betriebsanleitung
  • Jemand, der nach euch weiterbauen kann, weil der Code in eurem Repository liegt und die Dokumentation zur Übergabe gehört

Der erste Punkt ist der, an dem alles andere hängt. Regeln, die man sehen kann, lassen sich prüfen, solange sie noch nichts kosten. Regeln, die über Dateien verteilt liegen, findet man erst, wenn sie sich widersprechen.

Dunkle Arbeitsfläche im Jardis Designer, auf der beschriftete Kästen durch Linien zu einer einzigen zusammenhängenden Karte verbunden sind
Alles an einer Stelle, nachlesbar.

Die letzten beiden klingen nach Betrieb und sind in Wahrheit die Frage, ob euch euer Produkt gehört. Ein Prototyp läuft auf der Plattform, auf der er entstanden ist. Ein Produkt läuft auf eurer Infrastruktur, mit einer Betriebsanleitung, damit es jemand außer uns starten kann.

Deshalb wird neu gebaut, und der Prototyp geht trotzdem nicht verloren

Die Anbieter dieser Werkzeuge sehen das anders, und sie sagen es offen. Aus dem Prototyp werde über ein Repository Produktionscode, und danach übernähmen Entwickler. Das ist eine ehrliche Position. Sie beschreibt nur die halbe Arbeit.

Der Code ist der billigste Teil eines Prototyps. Teuer sind die Entscheidungen, die in ihm stecken, und die stehen nirgends geschrieben. Wir übernehmen deshalb die Entscheidungen und nicht die Dateien.

In Headgent® Build entsteht daraus ein neues Produkt, in vier bis acht Wochen und zum Festpreis von 22.000 Euro. Euer Prototyp ist dabei kein Abfall, sondern die genaueste Vorlage, die wir bekommen können. Er wird gelesen, nicht weggeworfen.

Wann es kein Neubau ist

Es gibt einen Fall, in dem nichts davon gilt. Sobald echte Nutzer, echte Daten oder bestehende Anbindungen erhalten bleiben müssen, ist es kein Prototyp mehr. Dann ist es eine Software-Modernisierung, und die beginnt mit einer Analyse dessen, was schon da ist.

Der Unterschied ist teuer genug, um ihn vorher zu klären. Ein Neubau ist der günstigere Weg, solange noch niemand etwas zu verlieren hat. Danach wird das Verstehen des Bestehenden zum größeren Posten, nicht das Bauen.

Welcher Fall bei euch vorliegt, könnt ihr heute selbst beantworten. Was passiert in eurem Prototyp, wenn zwei Leute gleichzeitig dasselbe tun. Wer könnte ihn morgen weiterbauen, wenn ihr damit aufhört. Gibt es auf beide Fragen eine Antwort, habt ihr ein Produkt. Gibt es keine, habt ihr eine sehr gute Vorlage.

Marke und Produkt, die zusammen wachsen.

In 30 Minuten klären wir, was bei euch ansteht und welches Programm dazu passt.

Häufige Fragen zu diesem Thema.

RolfNiklas

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30 Minuten mit Niklas und Rolf, kostenlos. Danach wisst ihr, wie es weitergeht.

Für den ersten lauffähigen Stand sehr gut. Ihr seht in Tagen, was ihr sonst wochenlang beschreiben müsstet. Schlecht funktioniert es überall dort, wo eine Entscheidung fehlt, weil das Werkzeug dann einfach eine trifft. Bis zum ersten echten Nutzer trägt das selten.

Die kleinste Fassung eures Produkts, die echte Arbeit erledigt. Welchen Umfang das bei uns hat, nehmt ihr zusammen mit dem Fachmodell ab, bevor jemand baut. Was danach dazukommt, bekommt einen eigenen Festpreis statt einer Abrechnung nach Aufwand.

Ein Werkzeug wie Lovable, Cursor oder v0 und eine Vorstellung davon, was entstehen soll. Mehr nicht, und darin liegt der Reiz. Was ihr zusätzlich braucht, sobald daraus ein Produkt werden soll, sind die Regeln eures Geschäfts, und die bringt kein Werkzeug mit.

Er wird gelesen, Bildschirm für Bildschirm und Ablauf für Ablauf. Daraus entsteht die Beschreibung eures Geschäfts, aus der wir dann bauen. Der Prototyp selbst läuft weiter, solange ihr ihn braucht, und niemand muss ihn abschalten, bevor das neue Produkt steht.

Passt zu dem, was ihr gerade gelesen habt.

Build what's next.

Erzählt uns, was ihr vorhabt, und wir sagen euch, wie wir gemeinsam dorthin kommen.

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